Rundwanderweg im Geisterholz – Benningloh bei Oelde

Im 3. Teil meiner Reihe über regionale Wandergebiete geht es heute nach Oelde in das Geisterholz.

Es geht wahrscheinlich nicht nur uns so, immer die selben Runden mit dem Hund zu laufen wird (und ist) auf Dauer langweilig.

Unserer Wanderrunde im Geisterholz hatte eine Länge von ca. 6,5 km. Es gibt auch eine Runde von 8-9 km. Diese ist aber zu 90% identisch mir unserer und hängt davon ab von wo man startet.

Das Naturschutzgebiet Geisterholz liegt im Kreis Warendorf in Nordrhein-Westfalen. Das etwa 299 ha große Gebiet, das im Jahr 2003 unter Naturschutz gestellt wurde, erstreckt sich zwischen der westlich gelegenen Kernstadt Ennigerloh und der östlich gelegenen Kernstadt Oelde. (Quelle: Wikipedia)

Unser Startpunkt ist ein kleiner Parkplatz am Robert-Schuman-Ring / Zum Geisterholz. Nicht wundern, der Start liegt in der Nähe von einem Industriegebiet.

Die ersten 2 km geht man auf normalen Wegen mit lockerem Untergrund, teilweise mit Kies belegt. Dann folgt das erste Highlight, ein künstlich angelegter schmaler und kurvenreicher Weg durch den Wald. Dieser Abschnitt hat einen großen Vorteil für die Natur: Man geht nicht abseits des Weges, so kann der Wald und die Vegetation zur Ruhe kommen.

Das zweite Highlight ist ein kleiner Wasserfall, wirklich sehr kleiner Wasserfall. 🙂

Der auswärtige Besucher wird verblüfft ausrufen:“ Wie? Mehr ist das nicht?!“ – „Ja“, wird der Oelder entzückt aufschreien, „so lieben wir ihn!“ (Quelle: Oelder-Anzeiger.de)

Ein Teil der Wanderstrecke im Geisterholz gehört zur Ennigerloher Kleeblattrunde. Dieser rund 45 km lange Weg verbindet alle Ortsteile Einnigerlohs miteinander und ist perfekt für Radfahrer, insbesondere E-Bikebenutzer geeignet. Auf den schmalen Wegen kann es als Fußgänger mit Hund manchmal schwierig werden den Fahrrädern auszuweichen. Aber miteinander geht das alles.

Vom „Wasserfall“ folgen wir der Wanderrunde und kommen am Haus Geist vorbei.

Haus Geist ist ein ehemaliges Wasserschloss im Stil der Lipperenaissance und des Barock. Die Familie Pellengahr ist seit 1884 Pächter der Hofanlage und der umliegenden landwirtschaftlichen Flächen. Seit 1992 wird der Hof von Hubertus Pellengahr-Gröblinghoff bewirtschaftet. Auf 125 ha werden Gerste, Hafer, Weizen und Triticale zur Saatgutvermehrung und für unser selbst produziertes Pferdefutter angebaut. (Quelle: Homepage „Pferde-Mküsli Haus Geist“)

Durch eine wunderschöne Kastanienallee geht der Weg weiter. Hier hat man mitgedacht und hat neben der asphaltierten Strasse einen kleinen schmalen Weg für Fußgänger angelegt! Durch einen weiteren Waldweg geht es zurück zum Ausgangspunkt.

Fazit:

Wenn auch nicht mega spektakulär für eine Wanderung, aber trotzdem sehr empfehlenswert! Perfekt für einen SO-Nachmittag.

[Teil 1 dieser Serie: Wandern an den Emsquellen in der Moosheide]

[Teil 2 dieser Serie: Wandern im Furlbachtal – Rundwanderweg A3]

Veröffentlicht von ifranz

Hallo, mein Name ist Alexx, oder auch ifranz. Ich bin ein Kind der 80´ziger, Vinyl-Liebhaber und war ein DJ "in the good old days". Ich liebe es zu Reisen, bin stolzer Ehemann und Hundehalter.